Freitag, 10. Februar 2012

The Great Escape to Berlin.....

....oder der kulturschock zweier dorfkinder. 


der trip war total lustig, denn mit der richtigen musik geht alles. erstmal quer durch den osten, und dann kaum in berlin gleich mal verfahren. doch das verfahren hatte was fuer sich, denn so sind wir direkt bei der siegesstrasse rausgekommen, vorbei am brandenburger tor und "unter den linden" runter. 




und da war es dann. unser hotel und unser kulturschock. nachdem wir mein auto in der hintersten gasse abgestellt hatten, und ich sicherheitshalber gleich mein navi versteckt hab, standen wir vorm hotel, das total zugesprayed war - wie eigentlich die ganze gegend. alle waende waren voll mit bunten grafitis, und ueberall waren kleine laeden die total unserioes aussahene. 


kulturschock hoch 10. wo verdammte scheisse nochmal waren wir denn hier gelandet? 
wir zwei, die nürnberg und bayerisches landleben gewoehnt waren, kamen uns vor als haette man uns in eine ganz andere welt gebeamt. 
das hotel sah von innen nur wenig besser aus. der eine lange gang mit den nur 10 zimmern erinnerte mich an ein studenhotel. aber wenigstens war es sauber....










pulli - H&M; schal - GINA TRICOT



wir haetten uns vielleicht vorher informieren sollen, wo man in berlin ambesten shoppen geht, denn das "alexa" am alexanderplatz hatte nur die normalen standartlaeden, die wir auch in nuernberg gehabt haetten. 
trotz ebbe im geldbeutel erkundete ich die laeden - leider war mein begleiter der inbegriff eines typischen mannes. 


als ich nach einer knappen stunde im zara ohne irgendwas brauchbares in der hand und mit den worten "hmm wohl doch nichts" zu ihm kam, spuerte ich foermlich das messer im ruecken. 








also zurueck ins hotel und fertig machen - für DAS Mega konzert. 


auf dem konzert selbst, ist noch so dies und das passiert, das ich euch spaeter genauer erzaehle, aber soviel kann ich euch sagen - jeder einzelne kilometer war es wert! 


four year strong ist eine der besten bands 
die ich je gesehen habe. 

der club war so verdammt klein, das ich das gefuehl hatte auf dem konzert einer befreundeten band zu sein. die buehne war so klein, das der saenger der vorband "a loss for words" die ganze zeit im publikum rumsprang - apropo publikum, das bestand aus cirka 200 leuten. 


ich war selten auf so einem intimen und genialen konzert, mit so grandiosen musikern! 


beim konzert haben wir dann gleich noch einen "einheimischen" kennen gelernt, der uns dann unter die fittiche genommen hat. ich, nach dem konzert total betrunken dank meines besten freundes tequila und zu viel corona (ein konzert ohne bier geht nicht), lief dann mit den jungs quer durch berlin, mit dem ziel zu einer bar zu kommen wo es absolut guten cidre gab. 


auf dem weg dahin hab ich meinen ersten berliner doener gegessen (sehr empfehlenswert) und waere fast fuer 1 kamel und vier wasser verkauft worden. die kioskbesitzer haben echt heiss um mich geboten! 


irgendwie fanden wir berlin dann richtig cool. 








am naechsten tag wachten wir dann total verkatert in unserem assi hotel auf. mein kater verschwand relativ schnell wieder, doch seiner hielt an. war mir aber herzlich egal, ich wollte schliesslich noch was sehen. als auf auf, kleiner touri, seh dir die sehenswuerdigkeiten an. 







geschafft haben wirs dann allerdings nur zum brandenburger tor und dem dunkin donuts daneben, mit denen ich jetzt hier auf dem bett sitze. 

spontantrips nach berlin? gerne wieder. 




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