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Montag, 19. Dezember 2011

why it sucks to be in love.

als ich auf "neuigkeiten" klickte, krabbelte dieses scheiss gefuehl wieder in mir hoch. an wen war dieser status gerichtet? warum war er online und schrieb nicht? was meinte er damit schon wieder? 

ich hasste es, mich jede nacht hin und her zu waelzen, weil mich die gedanken an ihn nicht los liesen. ich schlief mit dem gedanken an ihn ein und wachte mit dem gedanken an ihn auf. den ganzen tag verlies er meinen kopf nicht. er war immer da. 

seine augen hatten mich gefesselt. ich war darin versunken. ich hatte nicht gewagt, zu lange hinein zu sehen. allein seine anwesenheit hatte mich schon viel zu sehr verwirrt, so sehr das ich sprach aussetzer hatte. und die hatte ich fast nie. 

ich hasste es, wie es meinen schutzwall umfallen lies. wie ich ihm alles erzaehlen wollte. ich wollte einfach nur das er da war. bei mir. 

zeit war nie so zäh,
wie warten drauf dich wieder zu sehen 

ich hasste es, wie ich unvorsichtig wurde. wie ich zu viel redete, zu viel erzaehlte. das war nicht meine art. wie ich seine naehe suchte. ich kam mir vor wie ein kleines verzweifeltes mist stueck. 

doch am meisten belastete es mich, nicht zu wissen was er dachte. wie stand er zu mir? mochte er mich? wieso sollte er mich moegen?

und da waren sie wieder, die selbstzweifel. ich stellte alles was ich tat in frage. war ich huebsch genug, toll genug? warum sollte er mich moegen? ich war doch nichts besonderes. 

"du bist bescheuert!", lachte tiemo bei einer unsere abendlichen skype gespraeche. 
ich mochte diese gespraeche. tiemo und ich waren seit jahren befreundet, wir hatten mal was miteinander gehabt, des oefteren sogar, aber unsere freundschaft hatte immer im vordergrund gestanden. ich half ihm und er mir. egal bei was. und er kannte mich auf eine weise, auf die mich viele meiner anderen kumpels eben nicht kannte. er kannte meine arschloch seite und er kannte mich wenn ich ganz zerbrechlich war.   

"aber...."

"halt die klappe." 

ich resignierte. "du hast doch..." 
"hab ich wohl." 

ich schnaubte. 

ich hasste das gefuehl, jemanden zu moegen. es machte mich zerbrechlich und angreifbar. und das mochte ich nicht. und so dachte ich weiter an ihn, und hoffte, bald wieder in seinen augen versinken zu koennen....

Donnerstag, 8. Dezember 2011

was waere, wenn wir alle ploetzlich ehrlich waeren?

scheisse, der flirtete doch gerade mit mir. ich war verwirrt. naja, aber wir flirteten doch nie? also ich jedenfalls nicht. ich hatte viel zu viel angst davor das er rausfinden koennte,  dass ich ihn mag und sich dann ueber mich lustig macht. waere ja nicht der erste kerl aus dieser clique auf den ich stand - und der mich dann absägt. 

und so sass ich im bett vor meinem macbook, starrte den bildschirm an und versuchte iwas cooles zu sagen. iwas lockeres. das bekam ich doch auch sonst immer hin. eigentlich. aber nicht hier. warum? weil meine angst viel zu gross war, muell zu labern. das er denkt ich bin der totale freak. ich stand ja nicht auf ihn,  ich fand ihn einfach niedlich. aber zugeben? noe. ich war ja nicht voellig bescheuert. 

dann haetten die wieder was zu reden. und das letzte was ich wollte war, denen was zu reden zu geben. da blieb ich lieber verschlossen. und er auch. so wuerde das nie was werden. 

ich ueberlegte. wie waere es eigentlich, wenn wir uns einfach sagen wuerden, wenn wir uns moegen? ohne spielchen, ohne genecke, ohne irgendwas. einfach die wahrheit auf den tisch knallen. warum spielte alle welt spielchen? 

das hoerte ja nicht beim kennen lernen auf. 

so spielte der freund einer sehr guten freundin von mir seit wochen verrueckt. meldete sich nur sporadisch, gab staendig vor keine zeit zu haben, kam mit ausreden und zickte sie an. und gab ihr vorallem das gefuehl, sie sei an allem schuld.

das ende vom lied war, dass sie sich trennten. bzw er sich von ihr. weil es ihm zu viel stress wurde. zurueck blieb ein kleines, hilfloses maedchen. 

wie waere es, wenn wir das nicht mehr koennten. wie waere es, wenn wir ploetzlich ehrlich sein muessten. wenn es verpoent waere, um den heissen brei herum zu reden?

wie viele hoffnungslos verliebte seelen wuerden zusammen kommen, 
wieviele arschloecher wuerden aufwachen und erkennen, hey, vielleicht ist sie die richtige? 
wieviele skandale wuerden entstehen, wie hoch waere die scheidungsrate im gegenzug zu der rate an menschen die sich endlich verstehen wuerden?


was waere wenn wir einfach hingehen wuerden und sagen "hey, ich mag dich." 


was waere wenn das nicht falsch waere, wir nicht aufdringlich oder merkwuerdig waeren, sondern eine klare antwort zurueck bekaemen?


haben wir so viel angst vor zurueckweissung das wir uns hinter uns selbst verstecken? und was gibt uns genug selbstbewusstsein um uns nach allem was passiert ist, es doch immer wieder zu versuchen?


i'm wondering why we bother with love,
if it never lasts...

und so sitze ich hier und frage mich, wie es waere wenn ich es dir einfach sagen wuerde. wenn ich einfach sagen wuerde, lass uns aufn kaffe treffen, lass uns quatschen, bitte sei so, wie ich denke das du bist. lass mich die faszination aufgreifen die ich seit dem ersten mal hatte, als ich dich sah. klar, ich kling verrueckt. aber das passiert eben. in dieser welt...

Donnerstag, 13. Oktober 2011

the downside of life.

was tust du wenn sich alles falsch anfuehlt?

so ein tag; an dem alles irgendwie zusammen bricht. wo du nicht mehr weiter weisst. als wuerdest du gegen eine wand steuern. was fuer ein deja vu - da war doch mal was. und nun bist du wieder direkt gegen die wand gerannt. und du weisst nicht weiter. du zweifelst an dir selbst. du willst einfach nicht mehr.


du fuehlst dich leer. 


du musst dich fast uebergeben. alles scheint hoffnungslos; alles wofuer du gekaempft hast. alles was du dachtest, das gut laufen wuerde... ploetzlich ist alles durch ein paar kleine fehler weg. 


raffst du dich auf? oder ist alles sinnlos. und in ein paar monaten denkst du zurueck und denkst dir, warum hab ich nicht einfach aufgegeben? 



Mittwoch, 12. Oktober 2011

hey baby, can i get you something?

LADIES; ich muss mal aufräumen. und zwar mit den klischees mit denen ich so liebend gerne spiele. 

in meiner funktion als popkornverkaeuferin im kino (lacht nicht; das ist mein erster schritt ins filmgeschaeft ehehehehe) bekomme ich taegliche einige lustige paerchen mit. 
seien es haesslich und huebsch, haesslich und haesslich und "boah bekommt ihr mal geniale kinder". doch eines haben sie alle gemeinsam - den streit, wer den kram schliesslich bezahlt.

mich persoenlich krazt das ja ziemlich wenig; hauptsache die kasse klingelt & ich krieg noch trinkgeld, deswegen nehm ich einfach den schein der mir als erstes entgegen gestreckt wird, bevor vor der theke die schlacht ausbricht, wer sein hart angespartes geld fuer ueberteuerte maisprodukte hinausschmeisst. 

ich erlaeutere mal eben die situation, und wage zu wetten das einige von euch selbst schon drin gesteckt haben. 


maennlein und weiblein stehen eine halbe stunde (!!!!!!) vor der menue tafel und versuchen herauszufinden ob sie nun lieber nachos oder popcorn haetten. haben sie diese welt veraendernde entscheidung dann endlich getroffen, kommen sie zu beliebiger verkaeuferin um die ihre meinung nach gut durchdachte entscheidung vorzubringen. 
"einmal popcorn, bitte." "welche groesse?" schweigen. 
als haette ich sie gerade nach der 24 kommastelle bei pi gefragt, stehen die potentiellen geschlechtspartner erst mal da, und wissen nicht weiter. "normal."
"ham wa nich." 
und nun kommt der einsatz des maennchens. "was willst du denn?" 
gekicher und ein schuechtern wirken sollendes (grammatik yuchee) spielen mit den fingern, wahlweisse auch mit den haaren folgen vom weibchen. "weiss nich..." 
während bei mir im kopf anfaengt die jepordy melodie zu erklingen, versucht das maennchen einen auf dicke hose zu machen. "wir nehmen einmal popcorn gross und ehm, was willst du trinken?" "weiss ich nicht, cola?" cola schien die ultimativ loesung fuer leute zu sein, die nicht wissen, was sie wollen. so wie eltern die "aufeinmal" ein kind bekommen, den kleinen fratz john nennen, weil ihnen gerade nichts besseres einfaellt. 
"8,80 bitte.", murmele ich. 
und nun kommt der show down. 
während sie noch unsicher in ihrer tasche herumkramt, hat er schon seinen geldbeutel gezueckt und gibt mir das geld. dann sagt sie schoen "aber nein, ich zahl schon." und er sagt "passt schon" und laechelt. dann kichert sie und sagt artig "danke." 




was ich euch damit schon wieder sagen will? 


das unsere art, den mann zum zahlvorgang zu bringen peinlicher ist, als ich dachte. 
glaubt mir, ich war genau so. schoen nach dem geldbeutel kramen, damit man nicht so aussieht als wuerde man sich aushalten lassen wollen, aber insgeheim hoffen das er zahlt. weil sich das trotz emanzipation so gehoert. 


nun gibt es eine gute und eine schlechte nachricht. 


die schlechte ist, fuer jegliche zuschauer wirkt das ganze absolut berechnend und durchschaubar, amüsant. die gute ist, fuer euren kerl ist das ganze voellig oke. 


er will ja schliesslich zahlen, aber er will auch sehen das ihr zahlen wuerdet. warum? weils hoeflich ist. wenn ihr von anfang an ohne viele umschweife davon ausgeht das euer kerl eh immer zahlt kommt das so, als wuerdet ihr ihn ausnehmen. und das moegen maenner genau so wenig wie wir. also spiel die starke frau und zuecke deinen geldbeutel. 

sollen kerle immer fuer uns zahlen?


noe. es ist nett wenn ers macht - aber davon ausgehen wäre törricht. wenn ihr also nicht wisst, ob er zahlen wird, habt um himmels willen immer was dabei - der "ich hab mein geld vergessen" spruch ist viel zu ausgelutscht. 
immerhin sind wir ja immernoch starke frauen mit eigenem einkommen, die ihre mahlzeiten wunderbar selbst bezahlen KÖNNTE. 


wann sollte ein mann zahlen? 


da gibt's ein ganz einfaches prinzip. wenn er dich zum essen, kino etc einlaedt wird er WAHRSCHEINLICH zahlen. weil du ein nettes maedchen bist, revanchierst du dich dann. 


ein beispiel: er zahlt die karten, holt dich mit dem auto ab. dann kannst du fuer popcorn sorgen oder das parkhaus zahlen. und bestehe darauf mindestens ein was zu zahlen - das kommt nett und zuvorkommend und er weiss, das er sich nicht so ein schickimickiluxus weibchen angeschafft hat. (wirkt zickig, moegen jungs nich so. ausser herr von und zu kommt mit louis gurtel, burberry schal und moncler jacke.) 


natuerlich muss er nicht immer zahlen, vorallem nicht wenn ihr euch schon laenger trifft. zahl du mal nen kaffe oder bring ihm einen mit, etc etc, das ist doch selbstverstaendlich.
du kannst dich natürlich auch damit revanchieren, dass du ihm mal was schoenes kochst, dann revanchiert er sich mit ner flasche sekt und du dich mit... naja lassen wir das. 



was lernen wir daraus?


das jäger phänomen haben wir schon zur genüge besprochen. unser liebes männchen will uns umgarnen und uns zeigen "ich kann dich ernaehren". uns zum essen einzuladen ist sozusagen einbisschen moderner als wuerde er uns mit einem "uga uga" einen eigens erlegten bueffel vor die haustuer knallen. 
ist alles aus der uhrzeit uebernommen. männchen hat guten job, kann fuer mein essen bezahlen, unter bewusst denkt sich unsere gebährmutter "super, die nachfolge ist gesichert." und unsere hueften denken sich "super, ich muss keine hungersnot fuerchten." 


alice schwarzer wuerde bei diesen aussagen einer modernen karrierefrau wahrscheinlich in ohnmacht fallen, aber meiner meinung nach koennen maenner auch gern mal fuer nen abend gentleman spielen (inklusive tueren aufhalten, stuhl rausziehen, mantel abnehmen) wenn sich uns schon in die horizontale befoerdern moechten. 







Dienstag, 4. Oktober 2011

ein bisschen aggresiver.

gestern waren meine maenner bei mir, und wir haben bei ein paar bier ausschweifend ueber einander und anderer sexual leben geredet - wie so oft sind dabei auch details ans licht gekommen, die ich nicht so gerne gewusst haette, einige jedoch die ziemlich gut waren. 

"Cadee, ich will endlich mal eine aggresive Frau. Die mich nimmt und aufs Bett schubst. Die zeigt was sie will und sich das auch nimmt. Und bei der ich nicht die ganze zeit Angst habe, zu fordernd zu sein." 

nun, war ich baff. das klein maedchen klischee das meine jungs sonst anschleppten, war ja mal das krasse gegenteil. und ich fragte mich insgeheim die ganze zeit, wie ich das ambesten umsetzen sollte, ohne zu fordernd rueber zu kommen. 

wir kennen diese situation. "dvd abend", wir liegen auf dem bett und keiner traut sich etwas zu tun. ist das mein moment, die initivative zu ergreifen und meine "vielleicht mag er mich ja garnicht" gedanken weg zu schieben? 

im end effekt, ist das ja eigentlich dumm. wieso um himmels willen sollte sich ein potenter junger herr neben mich legen um mit dir an meiner seite anzugucken, wenn er nicht ernsthaft in meine hose will? aus spass? freundschaft? das dachte ich oft. doch der gedanke ist doof. 

 ueber den eigenen schatten bringen heisst es also. ich habe noch keinen kerl erlebt, der sich wehrte wenn das maedchen seiner begierde (und wenn er nebeneuch auf dem bett liegt, dann seit ihr zumindestens in diesem moment das objekt seiner begierde) ihn besprang. 

und es gibt nicht nur den vorteil, das man sich so nicht den ganzen langweiligen film jedes mal ganz ansehen muss. 

  1. er weiss, das du weisst was du willst. 
  2. er weiss das du spontan bist
  3. er weiss das du auch mal die initiative ergreifst
  4. er weiss das du anders bist 
  5. kein schuechternes kleines ding, sondern eine frau

und was bringt uns das fuer eine moegliche zukunft? 
dadurch das er das gefuehl kriegt, das wir eine starke frau sind, sehen sie uns nicht alles kleines suesse maedl - das heisst sie merken, das sie eine ebenbuertige partnerin gegenueber haben, mit der mann nicht so leicht spielt - weil es konsequenzen gibt. 
das nennt man erziehung des partners, ladies! 


ausserdem wird jeder kerl gerne mal erobert. ja, maenner sind jaeger und sie lieben das gefuehl, wenn sie uns erobert haben - wenn das ein aufsatz waer, waere der orgasmuss sozusagen der hoehepunkt - das ende der schlacht, der sieg. 


und dennoch finden sie es unglaublich heiss, wenn eine frau die initivative ergreift - wieso? weils keine macht! ich kenne genug maelds die darauf warten das er was macht - manchmal vergeblich. 


maenner haben doch ein viel hoeheres risiko abzublitzen als wir. schauen wir mal kurz in ein maennliches gehirn. da ist er bei einem maedl und sie gucken irgendeinen film, wahrscheinlich was scheiss romantisches damit gegenstueck in die richtige stimmung guckt. 
während des kompletten films ueberlegt sich mann wie er bei der angebeteten ambesten rangeht. denn nur weil das weibchen neben ihm gerne mit ihm einen film guckt und neben ihm liegt/mit ihm kuschelt heisst das noch lange nicht, das sie auch sonderlich viel lust auf seinen speichel hat. 


wenn weibchen dann die initivative ergreift, ist mann nicht nur schockiert sondern auch angetan, da er, wie oben schon erwaehnt einen ebenbuertigen partner neben/ueber/unter sich hat. mann fuehlt sich mehr verbunden, ist angetan von deinem mut und ueberrscht. und unterschaetze nie den ueberraschungsfaktor (siehe dazu auch, der nackte mann.) 


wie setzen wir das nun ambesten um? 


die dvd abend situation. nimms in die hand. sei du die, die auf ihn zugeht. nicht zu verzweifelt wirken bitte. langsam und behaglich. und wenn er seinen kopf dann schon zu dir dreht, dann kuess ihn. punkt. 


in einer beziehung/wenn man betrunken ist/sicher besser kennt. wenn ihr ins zimmer kommt, pack ihn und drueck ihn gegen die wand. husch ist das hemd weck, und zieh ihn vor dein bett, schubs ihn drauf und den rest ueberlass ich euch (; 


....und wenn ihr das bei einem meiner jungs macht, sagt mir bescheid, dann moechte ich irgendwas als dankeschoen (:



Dienstag, 23. August 2011

poking. texting. facebooking.

ich hatte sie gestern erst geloescht. alle 9 stupser. als ich mich heute eingeloggt hatte, waren schon wieder 5 da. ich klickte mich mehr oder minder interessiert durch die profile und dachte mir ein next nach dem anderen. 
zur selben zeit fragte ich mich, was das ganze poking eigentlich darstellen sollte. der erste schuechterne versuch einer kontakt aufnahme, die nicht mit "hey süsse, wie geht's" beginnen sollte, sondern die man auf drei stupser später verschob? 
kann ich davon schwanger werden? wieso willst du mich anfassen? ob jocko, obwohl man doch weiss das man ihn nicht anfassen kann, auch solche stupser bekam? 

was wollt ihr mir mitteilen? und wieso haben genau solche typen immer einen stupsdrang, die man im normalen leben nicht mal mit dem hintern ansehen wuerde. ist ein nicht zurueckstupsen eine abweisung und wo ist der zurueckschubsen button? 

und wenn ich sie dann weg geklickt habe, haben manche herren der stupsung das bedürfnis mich noch einmal zu stupsen. maenner mit denen ich nicht mal gemeinsame freunde habe.
was mich zu der frage führt ob sie erstens, denken ich haette ihr mit akne gesegnetes gesicht ausversehen weg geklickt, und ob sie mich gebookmarkt haben. 

so fand ich die freundschaftsanfragen von unbekannten internetkasanovas schon immer etwas fraglich, so finde ich das stupsen ohne sinn und zweck noch fraglicher, was mich zu diesem offenen brief führte. 

Dear Pervs of the Internet,
Do not Poke. Never Poke. It's Creepy. 
We do not know each other, so i do not want you to virtually touch me. 
Sincerly, Girls all over Facebook



Freitag, 29. Juli 2011

the best things in the world.


aufzuwachen, und zu sehen das man weiter schlafen kann. 

frische erdbeeren. 



so zu tanzen, als wuerde keiner zu sehen. 

mit den maedchen, asti & allen staffeln von sex and the city
einen wunderbaren maedlsabend auf der couch machen. 

lange duschen, um deine sorgen wegzuspuelen. 

der duft frisch gewaschener waesche. 

das gute gefuehl, wenn man ein tolles geschenk gemacht hat.

ein unerwartetes kompliment. 

mit guten freunden schön essen zu gehen.  

die umarmung des besten freundes nach vielen traenen. 


die vorschau im kino, und die dazugehoerige vorfreude auf neue filme.

ein lied zu hoeren, 
und sich vollkommen verstanden zu fuehlen.

lazy sundays. 

so sehr zu lachen, 
dass man weinen muss.

alleine im auto, ganz laut mitzusingen 

sich auf den weg auf eine reise zu machen. 

in irgendwelchen taschen zufaellig geld zu finden.  


lange gespraeche bei denen man die zeit vergisst....

und ploetzlich ist es 5 uhr morgens.

unerwartete momente, die zu deinen liebsten erinnerungen werden.


wahre freundschaft. 


it's about the small things in life. 
was sind eure liebsten kleinen dinge?

Freitag, 15. Juli 2011

journeys.

y'know here i am. ich bin 19 jahre alt, habe eine relativ gute mittlere reife, auslands erfahrung, journalistische erfahrung, fang mit fast 20 an mich an mein abi zu machen und hab noch genauso viele flaussen im kopf wie damals.
ich habe keine lust ein spiessbuergerliches leben zu fuehren - das hatte ich noch nie. ich sehe wie meine freunde sich binden, an kinder und heiraten denken. sie beenden ihre ausbildung, sie werden sesshaft. 
und ich arbeite mir in 2 jobs 6 tage die woche den hintern wund. in einem davon umsonst. dann arbeite ich eben 3 tage die woche umsonst. dafuer lerne ich genug, das ich spaeter nutzen kann. sachen die ich anderen vielleicht vorraus habe. ich tue es fuer mich und fuer meine zukunft. ich tue es, weil es das ist was das richtige fuer mich ist.
ich gebe interviews und fuehre interviews. ich stresse mich mit kollegen rum, gebe kommentare ab, und traeume von mehr. ich habe keine intention hier zu bleiben und mein leben hier zu verbringen.
es gab zeiten, da wollt ich es aufgeben. da hab ich mir gedacht es mir "einfach zu machen". eine ausbildung zu machen, etwas kaufmaennisches, etwas bodenstaendiges. mich an mein high school sweetheart zu binden, mit ihm alt zu werden. ein leben zu finden wie es im buche steht. doch jedes mal wenn ich einen solchen weg einschlagen wollte, scheiterte ich. oft an mir selbst. das war nichts fuer mich....

ich bin nicht gemacht um so ein leben zu fuehren. ich will mehr. mehr erleben. abenteuer. jeden tag einblicke zu bekommen, die sonst keiner bekommt. sachen herausfinden, etwas veraendern, informieren. 

ich war nie zufrieden mit der berichterstattung im fernsehen. also beschloss ich, selbst journalistin zu werden. blogs waren mir zu oberflaechlich, zu sehr auf mode und aeusserlichkeiten bezogen. also entschloss ich mich einen blog zu machen, wo ich ueber mein innerstes spreche. die deutschen klamotten und stile, ja die ganze stadt war mir zu klein karriert und zu einfach was mode anging - also begann ich mich an dem style von californien zu orientieren. mir passte die einstellung und das verhalten vieler leute nicht, also entfernte ich mich von ihnen.

leute denken oft, ich bin merkwuerdig wenn sie mich zuerst treffen, und frueher da wollte ich normal sein. sie davon ueberzeugen das ich ganz regulaer bin. standart. nichts aussergewohnliches. doch das hab ich aufgegeben.... ich bin anders. ich rede wie mir der mund gewachsen ist und ich hab merkwuerdige einfaelle, ich stelle spontan dinge an auf die sonst keiner kommt und ich laber menschen an die ich garnicht kenne. doch so bin ich. meine freunde lieben mich so wie ich bin, akzeptieren mich und alle die ihre augen verdrehen und mich als freak abstempeln, ueber die lache ich. ueber sie und ihre eintoenige welt. ihre welt in schachteln in die sie reinpassen wollen.

ich habe keine beziehung, weil ich mich eingeengt fuehel, sobald mir ein kerl zu nahe kommt. ich hab versucht das zu leugnen und vor mich hingedatet, doch es ist so. vielleicht kommt irgendwann der richtige, doch bis dahin brauch ich mich nicht binden.
ich werde keine dieser "wir sind zusammen weil du das beste bist was ich momentan organisieren kann" 2 wochen beziehungen haben. das bringt mir nichts. ich kann spass haben mit wem auch immer ich will, doch eine beziehung sollte etwas besonderes sein. weil du jemanden damit dein innerstes offenbarst. du laesst einen anderen nah an dich heran, verbringst den alltag mit ihm, redest ueber vieles. 

aber ich bin wie ich bin. und ich hab das gefuehl, das jeder sein eigenes abenteuer vor sich hat. jeder hat seinen eigenen weg, den er gehen muss. ja, muss. jeder hat seine aufgabe, jeder sollte sich selbst finden. oder eben dass, was er sucht. 

ich glaube nicht, das erwachsenwerden heisst, sich selbst zu finden. oder seinen weg zu ende zu gehen. ich glaube erwachsen werden heisst, zu verstehen was man finden will, und sich langsam auf den weg zu machen.
wenn du verstanden hast, was du willst oder zumindestens wohin dein weg dich fuehren soll, dann bist du vielleicht erwachsen. 

strengt euch in der schule an. ihr tut es fuer euch und fuer niemand anderen, glaubt mir keiner weiss das besser als ich. es ist eure vorbereitung auf euer abenteuer. lasst keine gelegenheit aus, etwas dazu zu lernen. lernt euch selbst kennen. seit ihr selbst und hoert auf euch drum zu kuemmern, was andere leute ueber euch denken. tanzt als wuerde euch keiner zu schauen, tragt was euch steht. erfuellt euch eure traeume und geht den weg den fuer euch der richtige ist, nicht den weg den die gesellschaft von euch verlangt. 

und hier stehe ich nun, mit fast 20 an der grenze des ernsten lebens. doch ich schlage die tuer zu. das ist nicht der weg den ich gehen sollte. und vielleicht bin ich ein traeumer. aber ein traeumer mit willen und mut.

Donnerstag, 14. Juli 2011

it all ends.


meine lieben, es tut mir leid das ich so lange nichts von mir hoeren lassen hab, aber die arbeit frisst mich auf. zwei jobs + suche nach einem dritten sind echt zu viel fuer so n kleines blondes maedl. dafuer durfte ich gestern nacht entspannen...


es ist soweit. ich hatte angst davor, das dieser tag eines tages wirklich kommen würde, und nun ist er da. mein bruder und ich sitzen in unseren kino sesseln, es ist 00:00. ich höre die bekannten klänge, die mich seit kindertagen begleitet haben. ich sehe den schriftzug, den ich das erste mal an meinem 8. geburtstag sah, als ich das erste buch geschenkt bekam. ich war von den ersten seiten an gefesselt. 
die goldenen, gezackten buchstaben.... ich erinnere mich daran, wie vor 10 jahren das erste mal in so einem film sass. es war ebenfalls die premiere, ich hatte mich verkleidet, trug einen schwarzen umhang und einen spitzen hut. 
nun sitze ich hier, im letzten teil. neben mir mein bruder, mit dem ich frueher die geschichten nachgespielt hatte. wir hatten uns besen aus zweigen gebastelt und waren als kinder durch das dorf gerannt und haben uns gefuehlt wie unsere helden im buch. 
in fast jedem film waren wir gemeinsam gewesen, wenn ein neues buch heraus kam, folgten endlose debatten wie es denn weiter gehen wuerde, was wir ueber dies und das dachten...


und nun war es vorbei. die melodie erklang. ich guckte zu ihm rueber und grinste, er grinste ebenfalls und konzentrierte sich dann wieder auf die leinwand, fischte in seinem popcorn ohne nur einmal weg zu sehen. 


als das licht anging, wusste ich nicht wirklich wie ich reagieren sollte. ich wusste ja, wie es ausging, und dennoch war ich verwirrt. ich war damals schon verwirrt, als ploetzlich kein neues buch mehr kam und nun, nun wuerde auch kein neuer film mehr kommen. 
es war ein komisches gefuehl, als ich aus dem kino saal ging, aus dem kino und mich vor dem grossen gebaeude fuer eine zigarette neben meinen bruder stellte. 


wenn die geschichte, die mich meine ganze kindheit ueber begleitet hat endet, heisst das dann das ich jetzt erwachsen werden musste? 







Gestern war dann gleich mal ein wahrer interviewmaraton dran. nachdem meine lieben radio kollegen wissen, wie sehr ich in den kleinen zauberlehrling vernarrt bin, hab ich dann gleich mal für energy nürnberg und energy nürnberg ein telefoninterview darueber gegeben und für meinen sender einen live talk gemacht! 
und ganz ehrlich, mich hat es total gefreut endlich mal selbst meinen senf dazu geben zu koennen, als wahrer fan und mir nicht die meinungen von sogenannten "experten" anhoeren zu muessen.
wo wir gerade dabei sind, wie in gottes namen wird man society experte? gibts dafuer ne ausbildung?



wie fandet ihr den letzten film? 
seit ihr auch harry potter fans? 
seit ihr traurig das die zeit vorbei ist und ueberhaupt, wer war euer lieblingscharakter? 






meiner ist ja ron alias rupert grint. haeschen, wenn du das hier liest, ruf mich an! :D





Montag, 4. Juli 2011

was nützt die liebe in gedanken?

Ich habe dich nicht gebeten zu bleiben, doch du bist geblieben.
Ich habe dich niemals gefragt wer du bist, oder was du auch willst?
Du warst einfach da.
Was willst du nur Liebe von mir? War ich nicht viel stärker alleine?
Und hab ich dich jemals gebraucht?
Doch bleib noch ein bisschen. Nich’ lange! 
So lange nur bis keiner mehr fragt: „Na, wie geht’s?“
Und ich nicht mehr sage:„Es geht!“
Ein jeder sieht gleich, du bist da.
Denn wenn du mich einstmals verlässt, sei dir sicher
ich gehe mit dir.

(Paul Krantz, 1927)


"Bist du Verliebt?"
"Ich weiss nicht.... sowas geht schnell vorbei."



"Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt."
(Anatole Franz)



"Ewige Liebe: die Ewigkeit in ihrer vergänglichsten Form."
(Hans Krailsheimer)


"Betrüger legen andere rein. Verliebte sich selbst."
(Oliver Hassenkamp)


"Um einen Liebesbrief zu schreiben, musst du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und endigen, ohne zu wissen, was du gesagt hast."
(Jean-Jaques Rousseau)



"Verwechsle nicht die Freude am Gefallen mit dem Glück der Liebe."
Coco Chanel


"Sex ist die Liebesform einer Zeit, die für die Liebe keine Zeit mehr hat."
(Sigmund Graff)


"Frauen möchten in der Liebe Romane erleben, Männer Kurzgeschichten."
(Daphne du Maurier)



"Mut und Liebe haben eines gemeinsam: Beide werden von der Hoffnung genährt."
(Napoleon)

Freitag, 1. Juli 2011

distance.

ich verabschiedete mich und lief die strassen entlang. es war nach 1 uhr, eigentlich wäre ich jetzt auf irgendeiner tanzflaeche. doch nein, nicht heute. ich wollte in mein bett. 
ich war traurig und ich hatte mich seit ich von meiner schwester weg gefahren bin, nicht mehr so alleine gefuehlt. es war dunkel, ich lief durch die gassen. menschen standen in den reihen vor den clubs, ich hoerte die musik nach aussen schallen. nein, heute nicht. ich ging weiter... ich war allein. mitten in der stadt. klick klack.... klick klack.... ich hoerte das geräusch meiner schuhe  durch den laerm. alles schien weit weg, ganz weit weg.... ich hasste diese stadt in diesem moment. ich hasste die bekannten gesichter, ich hasste die fremden. die kaelte kroch langsam an mir hoch und ich beschleunigte meinen schritt, als ich in eine seitenstrasse einbog. ich wollte nur noch zu meinem auto. weg von hier. 
ein maedchen zog einen jungen weiter weg, an der seite des hauses, nur ein paar meter weiter vom eingang des naechsten clubs standen ein junge und ein maedchen. sie kuessten sich leidenschaftlich und er drueckte sie gegen die wand. sie waren eindeutig betrunken und ich fragte mich fuer einen moment, ob es morgen ein boeses erwachen geben wuerde. 
ich lief weiter. meine louis vuitton tasche baumelte von meinem arm, meine blonden haare flogen durch die leichte brise in mein gesicht. ich verzog das gesicht. ein strip club, und noch einer. ein zwielichtig scheinender club strahlte durch die offenden tueren sein grelles licht auf die strasse. ich sah zur seite und sah wie ein typ mir naeher kam. 
ich beschleunigte meinen schritt erneut, dreh dich bloss nicht um, dachte ich. ich war ein leichtes ziel, ein blondes maedchen ganz allein in der stadt in einer seitenstrasse. einwenig angst machte sich in mir breit. ich lief schneller bis ich die breite strasse erreichte, voll erleuchtet und voller menschen. ein paar juengere maedchen in miniroecken standen zusammen und kicherten, ein paar meter weg eine gruppe jungen, die sich langsam in richtung hauptbahnhof aufmachten. ich lief hinter ihnen, sah ab und an zur seite. 
viele waren unterwegs, alle auf den weg in eine unvergessliche nacht - vielleicht. bewaffnet mit saftflaschen, in denen wahrscheinlich kein saft war. mit wagen schritten. mit herzhaften lachen.
und daneben lief ich, allein. ich fuehlte mich issoliert von der aussenwelt. als waer ich nur ein besucher der sich das alles ansieht. 
"Hey Maedchen!" ich versuchte die blicke der typen zu ignorieren, ich lief schneller. 
bleib dort wo viel licht ist und menschen... dachte ich mir. 
"geht weg", murmelte ich vor mich hin. 
mir viel es schwer die traenen zurueckzuhalten, und doch einen wirklichen grund hatte ich nicht. ich fuehlte mich als wuerden sie mich alle anstarren, und im anderen moment, als waere ich garnicht da. 
ich gehoerte hier nicht hin. nicht in diese stadt, nicht an diesen ort.
als ich mein auto erreichte, knallte ich die tuer zu, zog meine high heels aus und lies mich nach hinten fallen. ich atmete tief durch und schloss die augen. 
the city is so cruel at night....

Mittwoch, 23. März 2011

bags & ruffles.

derzeit geht bei mir alles drunter und drueber. ich versuche irgendwie zwei jobs gleichzeitig hinzubekommen, was wirklich nicht einfach ist, und nebenbei spielt mein leben wie immer verrueckt. 

in letzter zeit hab ich irgendwie dauernt eine frage gestellt bekommen: "Hast du einen Freund?"
und als ich mit "Nein." antwortete kam ein mitleidiger blick. liebe menschheit, definiert man sich heutzutage ueber eine beziehung oder bin ich etwa ungewoehnlich mit 19 jahren in keiner festen beziehung zu sein und darueber auch gluecklich? 
als mich mein neuer chef das anfang der woche fragte, hab ich nur den kopf geschuettelt und weiter glaeser poliert. ist es denn wirklich so? werden wir unterbewusst von der gesellschaft  in ein schema gedraengt? in eine bindung? und wird man, wenn man sich diesem druck nicht hingibt, gleich als "die katzenlady" abgespeisst? 


"I'm done looking, i want someone to find me."

in der fernsehlandschaft haben wir genug beispiele, die ihr leben leben, karriere machen und die liebe als ein produkt sehen das so nebenbei besteht. samantha jones, barney stinson.... oh warte das sind alles charaktere die dann im allgemeinen volk als "schlampe" und gleichzeit in gewisser weisse als "vorbild" zaehlen. 

sinnfrei...

ach und noch was. nachdem ich ja einen sehr ausgepraegten handtaschen tick habe, dachte ich, ich zeige euch mal ein paar meiner lieblingstaschen...


                        links: zara       mitte: louis vuitton speedy        rechts: juicy couture daydreamer 
                            links: abercrombie & fitch         mitte: louis vuitton       rechts: louis vuitton 
links: topshop     rechts: mango